HENRY JEANNOIRE - GEDICHT: DER UNTERGANG
Eine sehr schöne Frau hat unserem Autoren ziemlich zugesetzt. Sie gehört zu jener Gattung Frauen, für welche Männer alles stehen und liegen lassen und ihr komplettes Leben auf den Kopf stellen.
Genau das wollte unser Autor jedoch nicht.
DER UNTERGANG
Deine Augen strahlen hell,
wenn wir uns durch Zufall sehen.
Bleib’ ich oder geh’ ich schnell,
um dir aus dem Weg zu gehen?
Du redest und du lachst mit mir
und zeigst mir deine schönen Zähne,
daß ich den Faden gleich verlier,
wenn ich mich in deiner Nähe wähne.
Am ersten Tag, als ich dich sah,
die Treppe nur hinuntergehen,
war ich einer Ohnmacht nah.
Wie kann man nur so schön aussehen?
Deine Art ist wunderbar,
dein Gesicht so schön und klar,
wie tausend reine Alpenseen.
Ich würde darin untergehen.
HENRY JEANNOIRE - GEDICHT: DER UNTERGANG